Nadine Reincke

Ausbilderinnen-Interview

Portrait der Ausbilderin

  • im Unternehmen seit 01.2011
  • Tätig als Referentin der Geschäftsleitung und Ausbilderin für kaufmännische Auszubildende
  • Standort: Lüneburg

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang? Was haben Sie gelernt/studiert und was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit bei der DE-VAU-GE gemacht?

Bevor ich bei der der DE-VAU-GE anfing, war ich einige Zeit in den unterschiedlichsten Unternehmen im Controlling in Hamburg tätig um mir ein möglichst breites Wissen und einen reichen Erfahrungsschatz hinsichtlich Arbeitsmethoden und Prozesse zu verschaffen. Mein Betriebswirtschaftsstudium absolvierte ich an der Fachhochschule Nordostniedersachsen in unserer schönen Stadt Lüneburg mit den Schwerpunkten Controlling und Bilanzen. Ein Ausgleich zu meiner Zahlenaffinität ist meine Leidenschaft zur Rhetorik und das Interesse, Menschen weiterzuentwickeln. So habe ich schon in meinem Studium Rhetorik und Mathematik Tutorien geleitet.

Was ist ihr schönstes bzw. aufregendstes Erlebnis bei der DE-VAU-GE, dass Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, da dieses Familienunternehmen durch seine moderne Einstellung immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringt. Einen Tag, den ich nie vergessen werde, war der Tag, als wir im Rahmen eines Azubiprojektes einen Trickfilm zur Ausbildung erstellt haben. Dort zeigte sich, wie verbunden die Auszubildenden mit dem Unternehmen sind. Dies hat mich sehr begeistert und beeindruckt. Erfüllend ist neben der täglichen Arbeit insbesondere der Stolz, denn ich empfinde, wenn unsere Auszubildenden erfolgreich ihre Prüfungen bestanden haben. Diese Momente sind besonders, denn dann lässt sich erkennen, wie diese Personen im Verlaufe ihrer Ausbildung gereift sind und sich zu starken Persönlichkeiten entwickelt haben. Ich bin dankbar, sie in dieser Phase ihres Lebens begleiten und fördern zu dürfen. Ein ebenfalls sehr emotionales Projekt war die Organisation eines betrieblichen Weihnachtsmarktes bei dem alle Auszubildenden sehr engagiert mit viel Liebe durch Weihnachtsbäckerei und basteln kleiner Gewinnspielpräsente die Mitarbeiterin und Mitarbeiter begeisterten und so zu einer Steigerung des Gemeinschaftsgefühls beisteuern konnten.

Wieso sollten junge Menschen ihre Ausbildung bei der DE-VAU-GE starten? Was würden Sie zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Die DE-VAU-GE bietet neben dem breiten Angebot an Einsatzabteilungen eine individuelle Betreuung und Förderung durch mich und die großartigen Platzausbilder in den einzelnen Abteilungen. Bei uns wird nicht nur die Praxis erklärt, nein, unsere Auszubildenden sind Teil von ihr und Teil dieses Unternehmens. Sie bekommen qualifizierte Aufgaben, die sie nach kurzer Einarbeitung oft selbständig erledigen und haben gleichzeitig die Rückendeckung der Ausbilder, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir bieten Struktur, Entwicklung und eine kompetente Ausbildung. Ich versuche mit Spaß und Zutrauen meine Auszubildenden zu fordern und fördern und wünsche mir, dass sie nie den Spaß am Lernen, sich ausprobieren und weiterentwickeln verlieren.

Wie gestaltet sich die Ausbildung in Ihrem Bereich? Was lernen die Auszubildenden bei Ihnen?

Unsere Ausbildung hat das Ziel die praktische Umsetzung des in der Berufsschule gelernten aufzuzeigen. Wir wollen unsere Auszubildenden zu Allroundern ausbilden, die nach ihrer Ausbildung über einen möglichst großen Köcher an Fähig- und Fertigkeiten in den unterschiedlichen Bereichen verfügen. Neben der Wissensvermittlung setzt die DE-VAU-GE auch auf die Entwicklung der Persönlichkeit. Sie lernen Methoden, um den Arbeitsalltag gut zu bestreiten. Sie agieren in Teams und stärken ihre soziale Kompetenz. Sie lernen sich selbst einzuschätzen, Feedback einzufordern, mit Kritik umzugehen und sich damit immer weiterentwickeln zu können. Wir stärken die Stärken und glätten die Schwächen unserer Auszubildenden und erleben, wie sie zu vollwertigen Mitarbeitern heranreifen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Auszubildende aus? Worauf legen Sie besonders viel Wert und welche Interessen und Fähigkeiten sollte man für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Am Wichtigsten ist das Interesse an dem Ausbildungsangebot und die Einsatzbereitschaft für die Ausbildung. Natürlich bedarf es einer gewissen Grundbildung wie logisches Denkvermögen, eine gewisse Zahlenaffinität und ein Kundenfreundliches Auftreten. Doch nur mit dem nötigen Einsatz und Engagement können die Auszubildenden den hohen Anforderungen der Ausbildung durch Schule und Unternehmen Stand halten. Das klingt nun sehr schwierig und anstrengend und das ist es auch. Auf der anderen Seite ist es aber sehr befriedigend selbständig arbeiten zu können, mit internationalen Kunden und Lieferanten in Kontakt zu treten, an Projekten mitzuwirken oder sie sogar zu führen und am Ende der Ausbildung, wenn alles passt, gefragt zu werden, ob das Interesse besteht, im Unternehmen eine entsprechende Position zu bekleiden. Das, so finde ich ist es mehr als wert. Wir sehen unsere hohe Übernahmequote als Bestätigung unserer intensiven und erfolgreichen Ausbildung.

Wie würden ehemalige Auszubildende wohl auf die Frage antworten, was Ihnen während der Ausbildung am besten gefallen hat? Was denken Sie?

Ich denke, es ist das verbindende Element, das unsere Auszubildenden an der Ausbildung so schätzen. Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die füreinander da ist und gemeinsam Lösungen findet. Dazu fördere ich innerhalb der Auszubildenden gemeinschaftliche, jahrgangsübergreifende Arbeitskreise und innerhalb des Unternehmens die Integration in die Abteilungen. So werden dort Auszubildende gerne von Ausbildern angeleitet und es bilden sich nicht selten Freundschaften. Ich habe stets ein offenes Ohr und bemühe mich um meine Auszubildenden. Gemeinsam versuchen wir ihre Stärken herauszuarbeiten und sie zu unterstützen, wo sie es brauchen. Ich denke, sie fühlen sich während und oft auch danach noch gut bei mir und dem Ausbilderteam aufgehoben.

Lüneburg, 2018


Heidrun Holler

Ausbilderinnen-Interview

Portrait der Ausbilderin

  • im Unternehmen seit 01.1998
  • Tätig als Assistenz der Werksleitung und Ausbilderin
  • Standort: Lüneburg

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang? Was haben Sie gelernt/studiert und was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit bei der DE-VAU-GE gemacht?

Ich habe ein Studium zur Dipl. Ing. für Lebensmitteltechnik (FH) Fachrichtung Backwarenherstellung absolviert und war in Elternzeit, bevor ich zur DE-VAU-GE kam.

Was ist ihr schönstes bzw. aufregendstes Erlebnis bei der DE-VAU-GE, dass Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist?

Die Geburtstagsfeier anlässlich des 60. Geburtstag von Herrn M. Makowski.

Wieso sollten junge Menschen ihre Ausbildung bei der DE-VAU-GE starten?

Als traditionelles Familienunternehmen bieten wir eine interessante und vielseitige Ausbildung zum MAF mit einer anschließenden Chance/Option der Übernahme. Während der Ausbildung und auch danach, sollen die Azubis/Facharbeiter immer schön neugierig bleiben, denn das ganze Leben ist ein Lernprozess!

Wie gestaltet sich die Ausbildung in Ihrem Bereich? Was lernen die Auszubildenden bei Ihnen?

Im Laufe der 2 Ausbildungsjahre durchlaufen die Azubis verschiedene Abteilungen von der Produktion, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung, QM/QS und Lager/Logistik. Das theoretische Wissen aus den berufsbezogenen Lernfeldern und den berufsübergreifenden Fächern aus der Schule in die Praxis umsetzen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Auszubildende aus? Worauf legen Sie besonders viel Wert und welche Interessen und Fähigkeiten sollte man für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Neben den Anforderungen an den Azubis MAF sind solche Kriterien wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Vertrauen und respektvolles Arbeiten miteinander wichtig.

Wie würden ehemalige Auszubildende wohl auf die Frage antworten, was Ihnen während der Ausbildung am besten gefallen hat? Was denken Sie?

Vielseitige und interessante Ausbildung

Lüneburg, 2018


Andreas Ahlers

Ausbilder-Interview

Portrait des Ausbilers

  • im Unternehmen seit 2001
  • Tätig als Leiter Lager/Logistik und Ausbilder im Bereich Lager/Logistik
  • Standort: Lüneburg

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Lehre als KFZ Mechaniker, Auslieferungsfahrer bei Sülfmeister Fleischwaren und DE-VAU-GE.

Was haben Sie gelernt/studiert und was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit bei der DE-VAU-GE gemacht?

Ich habe KFZ-Mechaniker gelernt, danach war ich Auslieferungsfahrer

Was ist ihr schönstes bzw. aufregendstes Erlebnis bei der DE-VAU-GE, dass Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist?

Der erste Azubi, den ich betreuen durfte.

Wieso sollten junge Menschen ihre Ausbildung bei der DE-VAU-GE starten?

Hier bekommt der Azubi Einblicke in alle Abteilungen und lernen den kompletten Prozess vom Wareneingang bis zur Auslieferung von Fertigware, es kann ein großes Wissen vermittelt werden.

Wie gestaltet sich die Ausbildung in Ihrem Bereich?

Als Fachkraft für Lagerlogistik werden das Fachwissen in den Abteilungen, Warenannahme, Warenausgang, Stapler fahren und Kommissionierung vermittelt.

Was lernen die Auszubildenden bei Ihnen?

Bei uns lernt man das korrekte Annehmen von Rohstoffen und Verpackungen, nach den betrieblichen und gesetzlichen Vorschriften (Bio, RSPO, UTZ und Fair Trade )

Nach welchen Kriterien wählen Sie Auszubildende aus?

Die Azubis sollten einen guten Schulabschluss mitbringen, insbesondere das Erkennen von Zusammenhängen sowie logischen Prozessen in Verbindung mit soliden mathematischen Fähigkeiten.

Worauf legen Sie besonders viel Wert und welche Interessen und Fähigkeiten sollte man für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Der Azubi / die Azubine sollte Teamfähig, umsichtig und gewissenhaft sein.

Wie würden ehemalige Auszubildende wohl auf die Frage antworten, was Ihnen während der Ausbildung am besten gefallen hat? Was denken Sie?

Ich denke das schnelle selbstständige arbeiten, ein großes Spektrum an Logistik Prozessen, und das Arbeiten im Team.

Lüneburg, 2018


Frank Hampel

Ausbilder-Interview

Portrait des Ausbilers

  • im Unternehmen seit 1991
  • Tätig als Mitarbeiter in der Instandhaltung und Ausbilder im Bereich Technik
  • Standort: Lüneburg

DVG: Wie ist Ihr beruflicher Werdegang? Was haben Sie gelernt/studiert und was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit bei der DE-VAU-GE gemacht?

Herr Hampel: Ich habe eine Ausbildung zum Werkzeugmacher durchlaufen, anschließend den Meister für Maschinenbau. Und heute bin ich schon 27 Jahre bei der DE-VAU-GE tätig.

Was ist ihr schönstes bzw. aufregendstes Erlebnis bei der DE-VAU-GE, dass Ihnen bis heute in Erinnerung geblieben ist?

Meine neue Herausforderung als Ausbildungsbotschafter.

Wieso sollten junge Menschen ihre Ausbildung bei der DE-VAU-GE starten? Was würden Sie zukünftigen Auszubildenden mit auf den Weg geben?

Flexibilität und Interesse am Beruf sowie technisches Verständnis.

Wie gestaltet sich die Ausbildung in Ihrem Bereich? Was lernen die Auszubildenden bei Ihnen?

Die Auszubildenden begleiten während der Ausbildung den Stördienst, Instandhaltung und unterstützen das gesamte technische Personal.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Auszubildende aus? Worauf legen Sie besonders viel Wert und welche Interessen und Fähigkeiten sollte man für diesen Ausbildungsberuf mitbringen?

Bei der Auswahl der Auszubildenden sind solche Kriterien wie Pünktlichkeit, Persönlichkeit sowie Interesse an dem Beruf für mich wichtig.

Wie würden ehemalige Auszubildende wohl auf die Frage antworten, was Ihnen während der Ausbildung am besten gefallen hat? Was denken Sie?

Die Ausbildung ist sehr vielseitig, interessant und umfangreich.

Lüneburg, 2018